Frankfurter Bürgerstiftung e.V.
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April
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DAS LEISE IM LAUTEN – Text trifft Ton Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch städtebaulich zeichneten sich Ende der 60er Jahre besonders in Frankfurt große Veränderungen ab: Das Alte sollte dem Neuen
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DAS LEISE IM LAUTEN – Text trifft Ton
Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch städtebaulich zeichneten sich Ende der 60er Jahre besonders in Frankfurt große Veränderungen ab: Das Alte sollte dem Neuen radikal weichen, Gründerzeitbauten durch Hochhäuser gewinnbringend ersetzt werden. Das Zentrum der hiesigen Neubebauung lag im Westend, in dem Marie Luise Kaschnitz seit 1941 lebte. Ihre Tagebuchaufzeichnungen der Jahre 1966-67 sind feinsinnige Überlegungen, Erinnerungen und Beobachtungen, die die im klassischen Bildungskanon verwurzelte Autorin als weitsichtige Warnerin, aber auch als neugierigen und aufgeschlossenen Menschen zeigen. Jo van Nelsen präsentiert eine Auswahl der im lauten Umfeld entstandenen leisen Texte mit begleitenden Toncollagen.
Das Festival findet vom 20.4. bis 3.5.2026 an verschiedenen Orten in Frankfurt und Umgebung statt. Mehr zum Gesamtprogramm und zum ausgewählten Romen finden Sie auf https://www.frankfurt-liest-ein-buch.de/
KARTENVORBESTELLUNGEN NUR ÜBER DIE JEWEILIGEN VERANSTALTERINNEN!
Zeit
(Dienstag) 19:30
Veranstaltungsadresse
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main
Veranstalter
Frankfurter Bürgerstiftung e.V.
Juni
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In seiner Reihe "Grammophon-Lesungen" lässt der Musikkabarettist Jo van Nelsen längst vergangene Stimmen erklingen und liefert so den Soundtrack zu spannenden Texten. So auch bei dieser Lesung aus einem der
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In seiner Reihe „Grammophon-Lesungen“ lässt der Musikkabarettist Jo van Nelsen längst vergangene Stimmen erklingen und liefert so den Soundtrack zu spannenden Texten. So auch bei dieser Lesung aus einem der authentischsten Romane der 20er Jahre, der jetzt beim Frankfurter Schöffling Verlag wieder erschienen ist. Die Parallelen der Handlung zum Heute sind oft frappierend! Von roten Electrola-Koffergrammophon werden Schlager und Tanzmusik der 20er zwischen den Textauszügen erklingen.
Das Buch:
In sechs rauschhaften Wochen schrieb Gabriele Tergit ihren ersten Roman, der sie 1931 mit einem Schlag berühmt machte. „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ erzählt von Aufstieg und Fall des Volkssängers Käsebier, den ein Zeitungsreporter in einem billigen Varieté entdeckt. Um Eindruck in seiner Redaktion zu machen, puscht er ihn zum Megastar hoch. Immobilienmakler und Spekulanten hängen sich an den schnellen Ruhm, die gelangweilten Damen der guten Gesellschaft pilgern in die Vorstellungen, Käsebier wird hemmungslos vermarktet.
Gabriele Tergit, die erste deutsche Gerichtsreporterin, ist nicht nur eine unerbittlich genaue, sondern auch mitfühlende Beobachterin. Pointierte und hoch komische Dialoge machen neben der präzisen Schilderung der gesellschaftlichen Milieus – vom Tanzmädchen über den Tischlermeister bis zum Medienmogul – den Reiz ihres Romans aus. Ihr eigener Arbeitsplatz wird dabei besonders unter die Lupe genommen: die Kulturredaktion des Berliner Tageblatts. Berlin, die weit östlich gelegene Stadt, war schon damals ein so idealer wie schwieriger Ort für Kreative.
Die Autorin:
Gabriele Tergit (1894–1982), Journalistin und Schriftstellerin, wurde durch ihre Gerichtsreportagen bekannt. Sie schrieb drei Romane, zahlreiche Feuilletons und Reportagen sowie posthum veröffentlichte Erinnerungen. Im November 1933 emigrierte sie nach Palästina, 1938 zog sie mit ihrem Mann nach London. Dort wählte sie 1957 das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland zum Sekretär, ein Amt, das sie bis 1981 innehatte.
Zeit
(Mittwoch) 19:30 - 22:00
Veranstaltungsadresse
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main
Veranstalter
Frankfurter Bürgerstiftung e.V.
